German Cycling zieht nach der Hallenradsport-Weltmeisterschaft 2026 in Ludwigsburg eine positive Bilanz: Sechsmal Gold, viermal Silber und einmal Bronze sowie eine Medaille in allen sieben Disziplinen stehen für den sportlichen Erfolg. Auch organisatorisch überzeugten die Titelkämpfe in der MHPArena – trotz einer Vorbereitungszeit von nur fünf Wochen.

Drei Wettkampftage, sechs Weltmeistertitel und ein begeistertes Publikum: German Cycling blickt auf eine sportlich und organisatorisch erfolgreiche Hallenradsport-Weltmeisterschaft in Ludwigsburg zurück. Nach der kurzfristigen Absage des ursprünglich vorgesehenen Austragungsortes Derby hatten German Cycling und seine Partner die Ausrichtung übernommen und innerhalb weniger Wochen die Voraussetzungen für den internationalen Saisonhöhepunkt geschaffen.
„Die Fans haben die Sportlerinnen und Sportler getragen. Und die haben die Zuschauer wiederum mit tollen Leistungen und Medaillen belohnt“, sagte Katharina Schwarz, Vizepräsidentin Hallenradsport von German Cycling.
Drei Doppelsiege und ein Titel-Hattrick
Im Kunstradsport sicherte sich das deutsche Team alle fünf Weltmeistertitel. Im 1er der Männer gewann Philipp-Thies Rapp vor Simon Halter. Bei den Frauen setzte sich Lokalmatadorin Lara Füller vor Ramonda Dandl durch. Den dritten deutschen Doppelsieg machten Nico Rödiger und Lea-Victoria Styber im 2er der Offenen Klasse vor Julia Hämmerli und Patrick Tisch perfekt.
Im 2er der Frauen gewannen Neele Jodelet und Kim Leah Schlüter erstmals den WM-Titel. Lillith Mester und Mira-Sofie Osterhage ergänzten das Ergebnis mit Bronze. Der 4er des RV Mainz-Ebersheim holte nach drei Silbermedaillen in Folge das Regenbogentrikot zurück nach Deutschland.
Im Radball der Frauen gelang Danielle Holzer und Judith Wolf der angestrebte Hattrick: Das Duo wurde zum dritten Mal in Folge Weltmeister. Michael Birkner und Robert Mlady gewannen im Radball der Männer Silber.
Gemeinsam eine WM möglich gemacht
Neben den sportlichen Erfolgen bleibt die kurzfristige Organisation der Titelkämpfe in Erinnerung. Nach der Absage in Derby gelang es German Cycling, gemeinsam mit den Veranstaltungspartnern in nur fünf Wochen eine Weltmeisterschaft in Ludwigsburg zu realisieren.
Für die Athletinnen und Athleten bedeutete das vor allem, dass ihr Saisonhöhepunkt stattfinden konnte. „Wir sind dem Ausrichter super dankbar, dass wir so eine tolle WM hier in Deutschland haben und so viele von unseren Fans mitkommen konnten“, sagte Tijem Karatas aus dem erfolgreichen 4er des RV Mainz-Ebersheim.
Die kurze Vorbereitungszeit verlangte allen Beteiligten viel ab. Umso positiver fiel das Fazit von Katharina Schwarz aus: „Trotz der kurzen Vorbereitungszeit lief alles wie am Schnürchen, sodass wir auf eine erfolgreiche Weltmeisterschaft zurückblicken können.“
„Wir haben ein Wochenende mit herausragendem Hallenradsport, großartiger Stimmung und sehr guter Organisation erlebt. Mein Dank gilt allen, die das möglich gemacht haben“, sagt Bernd Dankowski, Präsident von German Cycling.
Dank an alle Beteiligten
German Cycling dankt dem Organisationsteam und allen Partnern, Unterstützern und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die diese Weltmeisterschaft in kurzer Zeit möglich gemacht haben. Gemeinsam mit den Fans sorgten sie für eine großartige Atmosphäre in der MHPArena.